myofaszialen Schmerzsyndromen
Spannungskopfschmerzen
Migräne‑ähnlichen Beschwerden
Sportverletzungen
Achillessehnenreizungen
Tennisellenbogen
Kiefergelenksproblemen
Nacken‑ und Schulterschmerzen
Rückenschmerzen
und weiteren muskulären oder funktionellen Beschwerden

Dry Needling ist in den Niederlanden eine anerkannte physiotherapeutische Behandlungsmethode. Dabei wird eine sehr feine Nadel gezielt in einen sogenannten Muskel‑Triggerpunkt gesetzt.
Ein Triggerpunkt entsteht durch eine lokale Verhärtung mehrerer Muskelfasern, die zu einer erhöhten Empfindlichkeit des Muskelbereichs führen kann. Durch das Setzen der Nadel kann ein kurzer Reflex ausgelöst werden: Der betroffene Muskelstrang spannt sich zunächst an und entspannt sich anschließend wieder. Viele Patientinnen und Patienten beschreiben dies als ein muskelkaterähnliches oder kurzes, krampfartiges Gefühl.
Das Einführen der Nadel wird in der Regel als gut tolerierbar empfunden. Wird der Triggerpunkt getroffen, kann ein kurzer, ungewohnter Reiz auftreten, der als Hinweis auf die richtige Stelle gilt.
Spannungskopfschmerzen gehören zu den häufigsten Kopfschmerzformen und zeigen sich meist als gleichmäßiger, drückender Schmerz im Kopf‑ und Nackenbereich. In unserer Physiotherapiepraxis nutzen wir eine Kombination aus manueller Therapie, Kiefertherapie und Dry Needling, um verschiedene Faktoren zu berücksichtigen, die zu diesen Beschwerden beitragen können.
Die manuelle Therapie richtet sich darauf aus, die Beweglichkeit der Halswirbelsäule sowie der Nacken‑ und Schultermuskulatur zu verbessern und muskuläre Spannungen zu beeinflussen. Die Kiefertherapie – auch craniomandibuläre Therapie genannt – kommt insbesondere dann zum Einsatz, wenn Beschwerden im Kopf‑ oder Nackenbereich mit Funktionsstörungen des Kiefers zusammenhängen können.
Dry Needling ergänzt diese Ansätze, indem gezielt Triggerpunkte in der Muskulatur angesprochen werden. Viele Patientinnen und Patienten beschreiben dabei ein kurzes, muskelkaterähnliches Gefühl, das als Hinweis auf die Aktivität des Triggerpunktes gilt.
Die Kombination dieser drei Therapieformen ermöglicht es, verschiedene mögliche Einflussfaktoren gleichzeitig zu berücksichtigen. Ziel ist es, die Beschwerden zu reduzieren und das allgemeine Wohlbefinden zu unterstützen.



Nein!

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